FP 2014 04 15 Schueler Eltern und Lehrer feiern lehrreiches FruehlingsfestMYLAU — Das Frühlingsfest haben am Samstag im Evangelischen Gymnasium „Futurum“ in Mylau Groß und Klein gefeiert. Die drei Schulteile und das Außengelände wurden dabei in das Fest einbezogen.

 

Im Neubau an der Brücknerstraße konnten sich die Gäste von den guten Lernbedingungen überzeugen. Dort hatten sich Schüler in den naturwissenschaftlichen Kabinetten mit Experimenten präsentiert. Im Schulteil am Friedenshain stand Schaulernen auf dem Programm. Ein buntes Gewimmel herrschte auf dem Schulhof und zwischen den beiden Gebäuden. Dort waren verschiedene Stände aufgebaut, die teilweise von den Schülern selbst betrieben wurden.

 

Die fünfte Klasse hatte zum großen Eierkuchenessen für die Klassenkasse eingeladen. Das Geld soll für die Schülerfahrt nach Bad Lobenstein verwendet werden. Viel Spaß hatte Angus Baumgärtel, der als Integrativschüler im Futurum lernt. Er hatte innerhalb kurzer Zeit den Dreh für das Wenden der Eierkuchen heraus und warf sie dabei sicher in die Luft. „Ich habe das heute zum ersten Mal gemacht“, erklärte er voller Stolz.

 

Neugierde groß

 

Beim Kinderschminken konnten sich die kleinen Gäste gegen eine Spende in Piraten, Prinzessinnen oder Räuber verwandeln lassen. Andere Schüler boten leckere Milch- Shakes an. Constanze Halsema hatte sich einer Führung durch die Schule angeschlossen. „Ich war hier noch nie und konnte sehen, wo mein Mann arbeitet“, sagte sie begeistert. Der Trickfilmzeichner und Karikaturist Jörg Halsema arbeitet neben seiner freiberuflichen Tätigkeit an der künstlerische Ausbildung der Schüler mit. „Bei uns lernen zurzeit 155 Schüler der fünften bis elften Klasse“, sagte Schulleiter Tilo Baumung. Seine Frau Susanne hatte sich um die organisatorischen Dinge des Festes gekümmert. „Es sind neben den Eltern und Verwandten unserer Schüler auch viele Unbekannte da, die sich für die Schule interessieren“, freute sie sich.

 

Auch einige Eltern mit Kindern im Kindergartenalter schauten sich die Bedingungen an der durch den Evangelischen Schulverein geführten Schule an. Dicht umlagert war das Tesla-Elektromobil der Firma Intekma von Ingolf Kastner und Angelika Riechert. Beide haben das Unternehmen in Altenburg gegründet, weil es in Sachsen kein adäquates Förderprogramm für E-Mobility gebe. „Ich wollte nicht mehr nur reden, sondern machen. Es fällt aber auf, dass sich vor allem Männer für das Auto interessieren“, stellte die Reichenbacherin fest.

 

Mutige bezwingen Kletterturm

 

Verschiedene Auftritte wie der des Chores oder des Vorlesers Jörg Simmat und Mitmachangebote wie die vom Zirkus Himmelblau hielten die Gäste am Fuße der Burg fest. Die Mylauer Feuerwehr war für Rundfahrten gefragt, der Kletterturm selten ohne mutige Bezwinger. Das schöne Wetter verlockte zum Aufenthalt im Freien, wo der Geschichtenschnitzer Swen Kaatz mit seiner Riesenmaus Kleopatra seine Runden drehte und für Kurzweil sorgte. Etwas schwieriger war es für den grünen Markt und Angebote wie Stockbrot backen oder Bogen schießen auf der Burg, da viele gar nicht so weit kamen.

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