REICHENBACH — Der Stadtpark als die älteste Reichenbacher Parkanlage bleibt auch in der zweiten Wahlperiode des 24 Mitglieder zählenden Fördervereins Parkanlagen der Stadt Reichenbach/Vogtland Schwerpunkt der Vereinsarbeit. Darin waren sich seine am Donnerstagabend zur Mitgliederversammlung zusammengekommenen Mitglieder einig. Neben dem Rückblick auf die seit seiner Gründung im Jahr 2010 geleistete Arbeit und dem Blick in Richtung anstehender Vorhaben war die Zusammenkunft im an der
Albertistraße gelegenen Ersten Bowlingcenter gleichzeitig Wahlversammlung. Eines der Ziele für mehr Attraktivität des Stadtparks ist die Vergrößerung des Baumbestandes, der in den letzten Jahren durch häufige Fällarbeiten merklich dezimiert wurde. 

 

„Manchmal bedarf es eines längeren Atems als gewünscht.“ Dieter Kießling Oberbürgermeister 

 

Dank einer sich beim Verein gemeldeten Sponsorin könnte noch in diesem Jahr ein weiterer Baum durch den Förderverein gesetzt werden, verkündete der alte und neue Vereinsvorsitzende Peter Tillack. Bereits in diesem Frühjahr arrangierte der Verein die Pflanzung eines Ginko und einer Blutpflaume. 

 

„Manchmal bedarf es eines längeren Atems als gewünscht“, warf Oberbürgermeister Dieter Kießling (CDU) in die Themenrunde Stadtpark ein. Der Stadtpark werde in den nächsten Jahren immer Thema sein. Doch das Problem bestehe darin, dass „der Park in keinem Fördergebiet liegt“, erklärte das Stadtoberhaupt die angespannte finanzielle Lage im Fall des Stadtparks. Gerade wenn es um die Transparenz der finanziellen
Absicherung von Baumaßnahmen durch die im Park ginge, wünscht sich Kießling den Dialog von Verein und den verantwortlichen der Stadtverwaltung. Nach den Plänen der Stadt soll im kommenden Jahr das marode Geländer am Teich weg und dafür eine Schüttung mit Grobschlag so wie am an der Bundesstraße gelegenen Teich in Friesen erfolgen. 

 

Für die Zukunft ist der Verein weiterhin auf ein produktives Zusammengehen mit der Stadt bereit. So sagte Peter Tillack im Namen der Parkenthusiasten die Unterstützung der Stadt beim Projekt der „Kleinen Gartenschau“ im Sommer 2014 und damit im fünften Jahr nach der Landesgartenschau von 2009 zu.

 

Mit Blick auf die Umgestaltung der Parkanlage Friedrich-Engels-Platz ermunterte der Oberbürgermeister die Vereinsmitglieder, ihre Meinung zur Umgestaltung der Anlage kundzutun. Dass sich dem allem  der Förderverein garantiert nicht verschließen wird, betonte Vorsitzender Tillack: „Wir sind froh, etwas bewegen zu können zum Wohl der Stadt, ihrer Bewohner, dass diese sich hier wohlfühlen können. Wir sind im Bewusstsein der Bürger angekommen.“ 

 

Dem neu gewählten Vorstand gehören an: Peter Tillack (Vorsitzender), Heike Albert (2. Vorsitzende), Ines Schröter-Reißmann (Schriftführerin), Bärbel Voigt (Schatzmeisterin) sowie die Beisitzer Wolfgang Richter, Angelika Riechert, Steffen Schönhoff, Peter Schawaller, Daniela Raschpichler und Sabine Popp. 

 

Der Verein

 

Der Förderverein Parkanlagen der Stadt Reichenbach/Vogtland gründete sich am 5. Mai 2010. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die Stadt Reichenbach bei der Sanierung, der Pflege und dem Erhalt der Parkanlagen in Reichenbach und speziell des Stadtparks als Objekt der Naherholung und bedeutendes Denkmal stadtgeschichtlicher Entwicklung, gezielt zu unterstützen.

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