Reichenbach. Ein Riesenfest haben die Reichenbacher und ihre Gäste anlässlich der Eröffnung des Parks der Generationen auf dem früheren Landesgartenschaugelände erlebt. In geballter Ladung wartete auf die Besucher, was bei der Landesgartenschau an mehreren Wochenenden zu erleben war. Die Erlebniswelt „Phänomenia“ Glauchau, Leierkastenmann Konrad Schillbach aus Waldkirchen, ein Streichelzoo des Kleintierzüchtervereins Unterheinsdorf und des Lamahofes Kottengrün, der Hausfrauenbund und der Familienverband, der Verein für offene Jugendarbeit, der Christliche Verein Junger Menschen (CVJM), die Stadtwerke, die Schreberjugend und viele andere lockten mit tollen Mitmach- und Zuschauangeboten. Wie viele Besucher es genau waren, lässt sich nicht beziffern. „Es war wie an einem sehr guten Landesgartenschau- Tag 2009“, meinte gestern Oberbürgermeister Dieter Kießling. An sehr guten Tagen kamen um die 8000 Menschen. Die verschiedenen Anbieter von Speisen und Getränken ergaben zusammen eine riesige Schlemmermeile, bei der es an nichts fehlte. Von süß bis deftig, von Döner oder Langos bis zur Waffel, vom Fischbrötchen bis zum Kuchen und dazu frisch Gegrilltes – alle Geschmacksrichtungen wurden bedient. Großer Beliebtheit erfreuten sich das „Freie-Presse-Café“ und das Blasmusik- Café mit den Original Hirschsteiner Musikanten am Pink Pool. Egal ob die Band freemix, die Volksmusiksängerin Jana, die Gruppe „Blechreiz“ oder „Die WeichEis“ auf der Bühne standen – der Musterplatz vor der Bühne war stets dicht mit Zuschauern gefüllt. Die Menge nahm noch zu, als die Modenschau angekündigt wurde. Dort wurden Kleidung und Accessoires verschiedener Reichenbacher Geschäfte vorgestellt. Dazwischen gab es Breakdance- Einlagen von „IMC“ und mehrere Auftritte der Reichenbacher Showtanzgruppe. Erst als am Nachmittag der Regen stärker wurde, nahm der Gästeandrang ab. Beim Entenrennen der „Freien Presse“ und des Zweckverbandes Wasser/Abwasser Vogtland kämpften die Besitzer von Gummi-Enten um den Sieg. Ein Bagger kippte die Entenschar nahe des Mühlgrabens in den Raumbach, wo sie quer durch das Gelände des Parks der Generationen in Richtung der Holzbrücke am Ausgang in Richtung Rotschauer Weg schwammen. Mitglieder der Jugendfeuerwehr Reichenbach sorgten im Bachlauf dafür, dass sich keine Ente verfing und alle den Weg zum Ziel schafften. Am Ende siegte mit der Nummer 181 Luise Thoß aus Unterheinsdorf. Auf den zweiten Platz kam die Ente von Jasmin Knoch aus Neumark vor dem Gummitier von Coralie Fischer aus Reichenbach.

Stimmen: 

Kerstin Thomä, frühere Landesgartenschau- Geschäftsführerin: „Es ist fantastisch, fast wie zur Eröffnung der Landesgartenschauim vorigen Jahr."

Angelika Riechert, Mitglied im inzwischen aufgelösten Förderverein Landesgartenschau: „Ich habe gar nicht gedacht, dass es wieder so viele Blumen gibt. Schön, dass sich dafür Förderer und Sponsoren gefunden haben.“ 

Bernd-Peter Dörfelt: „Die Preise für Essen und Trinken sind heute sehr freundlich. Da kann eigentlich keiner meckern.“ 

Angelika Stieb, Reichenbach: „Ich freue mich, dass jetzt auch Hunde auf das Gelände dürfen. Hoffentlich kümmern sich alle Hundehalter um die Hinterlassenschaften, damit alles so schön bleibt. Der Park ist ein großer Gewinn für die Altstadt.“ 

Britta Keller, „Freie-Presse-Café“: „Das ist der Wahnsinn heute hier. Wir kommen kaum nach mit Kaffeekochen.“

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